Moon Trio
Tess Remy-Schumacher am Cello, Grammy Preisträgerin und Professorin in Oklahoma, gibt zusammen mit Detlev Eisinger am Flügel und Stefanie Heinrich an der Violine ein Konzert der Extraklasse mit Kompositionen von Joseph Haydn, Frédéric Chopin und Felix Mendelssohn.
Erleben Sie ein Konzert auf allerhöchstem musikalischem Niveau im kammermusikalischen Rahmen des Prunksaals der Burg Rabenstein!
Programm:
- Joseph Haydn (1732-1809): Trio Nr. 38, Hob.XV: 24 in D-Dur für Violine, Cello und Klavier
1. Allegro
2. Andante
3. Allegro ma dolce
- Frédéric Chopin (1810-1949): Largo aus der Sonate in g-moll, op.65 für Cello und Klavier
- Frédéric Chopin (1810-1949): Ballade Nr. 3 in As-Dur, op. 47 für Klavier solo
Pause
- Felix Mendelssohn (1809-1847): Trio Nr. 1 in d-Moll, op. 49 für Violine, Cello und Klavier
1. Molto Allegro agitato
2. Andante con moto tranquillo
3. Scherzo. Leggiero e vivace
4. Finale. Allegro assai appassionato
Tipp: 19 Uhr - Konzertmenü im Burgrestaurant.
Um Tischreservierung unter Tel. 09202/9700440 wird gebeten.
Biographien:
Tess Remy-Schumacher wurde in diesem Jahr als Produzentin und Cellistin für Charu Suri’s album “Shayan” für einen Grammy® nominiert, und war schon 2023 als Solokünstlerin auf Kitt Wakeleys mit einem Grammy® ausgezeichneter CD „An Adoption Story“ zu hören. Dieses Jahr war sie Solistin mit dem London Symphony Orchestra in einer Aufnahme in der berühmten Abbey Road in London (Kitt Wakeley’s Six String Symphony).
Sie gewann den 1. Preis beim Internationalen Carlo-Zecchi-Wettbewerb in Rom, mehrere Silber- und Bronzemedaillen bei den Global Music Awards, den Hauptpreis des Akademia Music Award 2022 und wurde 2023 in die Hall of Fame aufgenommen, war bei den InterContinental Music Awards 2023 und 2024 als beste Instrumentalistin ausgezeichnet und erhielt den CL Shaddock Award der Mississippi Music Awards 2023. Sie war 2022 für die Native American Music Awards und 2023, 2024 ind 2025 für die Josie Music Awards nominiert und ist als Künstlerin auf Kirsten Copleys für einen Grammy® 2023 nominierter CD „Aquamarine“ zu hören. Ihr jüngstes Album „Remembrance and Renewal“ wurde mit dem World Entertainment Award als „Bestes klassisches Album“ 2025 ausgezeichnet.
Als Konzertsolistin trat sie in Europa, Asien, Australien und den USA auf, darunter in der Wigmore Hall in London, der Jubilee Hall in Singapur, der Bradley Hall in Chicago, dem Grammy Museum Los Angeles und mehrfach in der Carnegie Recital Hall in New York, im letzten Jahr drei Mal dort vor ausverkauftem Haus. Ein Highlight 2025 war auch ein Auftritt mit Vivian Fang Liu im Brahms Saal des Musikverein Wien und Mozarthaus.
Zu ihren über 20 Alben, gehören Ersteinspielungen von David Maslanka’s Cellokonzert „Remember Me“ und Carter Pann’s Cellokonzert „High Songs“, beide mit dem UCO Wind Symphony Orchestra unter der Leitung von Dr. Brian Lamb, und kürzlich auch die Aufnahme einer Uraufführung von Chris Prather’s Cello Konzert.
Dr. Remy erwarb ihren DMA und MM an der University of Southern California und ihr Artist Diploma (Abschluss) an der Musikhochschule Köln. Sie studierte bei Boris Pergamenschikow, Eleonore Schönfeld, Lynn Harrell und Jacqueline du Pré.
Tess war von 2010 bis 2012 Gastwissenschaftlerin und Performance Fellow an der Harvard University. Zuvor war sie Professorin an der James Cook University in Australien. Derzeit ist sie Professorin für Cello und Mitbegründerin des Brisch Center for Historical Performance an der University of Central Oklahoma.
Detlev Eisinger, geboren in München, begann als 7-jähriger, Klavier zu spielen und gab bereits mit 13 Jahren seinen ersten Klavierabend und Konzerte mit Orchester. Er studierte bei Walter Krafft (aus der Schule Dinu Lipattis), später an der Hochschule für Musik und Theater in München bei Prof. Erik Then-Bergh und schloss 1980 sein Staatsexamen mit Auszeichnung ab. Ein Stipendium führte ihn 1986 an die Cité Internationale des Arts in Paris. Später ergänzte er seine Studien mit Privatstunden bei Peter Feuchtwanger.
Nach seinem Examen begann er eine rege Konzerttätigkeit im In- und Ausland. Er konzertierte als Solist in Paris, Menton, Montpellier, Berlin, beim Kissinger Sommer, bei den Richard-Strauss-Tagen in Garmisch und beim Kodály-Festival in Ungarn, fünfmal war er auf Konzerttournee in Südafrika sowie kurzfristig auch in Toronto (Kanada) und San Francisco (USA). Zahlreiche Rundfunk- und CD-Aufnahmen schlossen sich an. Es folgte sein Debüt in der Berliner Philharmonie mit Mendelssohns g-Moll-Konzert und Klavierabende in etlichen europäischen Hauptstädten. Einen bedeutsamen Auftritt hatte Eisinger beim Münchner Klaviersommer 1990 mit Schumanns Carnaval in der Philharmonie München (den zweiten Teil dieses Konzertabends gestaltete Friedrich Gulda). 1992 fungierte Eisinger als Jurymitglied beim Internationalen Bach-Klavierwettbewerb Saarbrücken.
Zu publikumswirksamen Erfolgen wurden Eisingers Moderationskonzerte (Gesprächskonzerte), in denen er einführende Erläuterungen mit Musikbeispielen gibt. Speziell bei komplexeren Werken, wie Bachs Goldberg-Variationen, Beethovens Diabelli-Variationen oder einem Zyklus mit dessen 32 Klaviersonaten gelingt es Eisinger, seine Hörer tiefer (und damit genussreicher) in das jeweilige Werk einzuführen. Eine weitere Palette seiner Vielseitigkeit stellen die Einführungsvorträge zu den Bühnenwerken Richard Wagners dar – ungewöhnlich für einen Pianisten. Von 2002 bis 2008 hielt er für die Bayreuther Festspiele Einführungsvorträge in Form von Klavier-Matineen zu sämtlichen Opern Richard Wagners. Diese Einführungen gibt es in der Zwischenzeit auch auf CD, wofür Eisinger 2017 den „Pro Musica Viva-Preis der Maria Strecker-Daelen-Stiftung“ erhielt.
Neben seinen solistischen Aktivitäten engagierte sich Eisinger ebenso gerne als Kammermusiker und Liedbegleiter, auch von Größen ihres Fachs, wie z. B. Hermann Prey und Kieth Engen. Mit der Geigerin Franziska Pietsch hat Detlev Eisinger seit 2012 immer wieder erfolgreich konzertiert, was zu etlichen CD-Einspielungen führte. Von Publikum und Presse gleichermaßen enthusiastisch beurteilt, konnten sich beide Solisten als Duo, aber auch unabhängig voneinander, einen Namen machen. Mehrere CDs des Duos (mit Werken von Grieg, Prokofjew, Szymanowski und Franck) wurden für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert. Aktuell arbeitet Detlev Eisinger an einer kommentierten Gesamteinspielung der 32 Klaviersonaten Beethovens.
Stefanie Heinrich begann im Alter von 10 Jahren mit dem Geigenspiel. 1995 erhielt sie ein Gaststudium in der „Bayerischen Frühförderklasse“ bei Conrad von der Goltz. Ab 1999 studierte sie an der Musikhochschule Würzburg bei Herwig Zack. Sie schloss ihre Studien mit den Staatsexamina für Lehramt am Gymnasium und mit der Konzertdiplomprüfung im künstlerischen Fach Violine ab. Von 2004 bis 2008 studierte sie Violine in der Fortbildungsklasse bei Max Speermann.
Seit September 2008 ist Stefanie Heinrich Musiklehrerin am Stiftlandgymnasium in Tirschenreuth.
Seit ihrer Jugend pflegt Stefanie Heinrich das Kammermusizieren – sowohl auf modernem als auch historischem Instrumentarium. Ihre Freundschaft mit Tess Remy-Schumacher führte sie seit 2004 regelmäßig als Gastdozentin und Kammermusikerin an die University of Central Oklahoma. Konzertreisen nach Spanien, Tschechien, Österreich und die USA zeigen ihr Engagement auch außerhalb der pädagogischen Tätigkeit.